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Upkeystore
Britischer Software-Reseller. Ich führte Kampagnenaudit, Geo-Analyse und Szenariomodellierung durch, um eine einfache, aber teure Frage zu beantworten: weiter in den USA werben oder das Budget zurück auf Großbritannien lenken?
Sollen wir weiter in den USA werben?
Sollen wir weiter in den USA werben, oder fließt das Budget besser zurück nach Großbritannien?
Performance-Lücken, die sich in Mischzahlen verstecken
PMax-Vergleich
- PMax USA: 1.085 Klicks, 2 Conversions. CPA £181,21.
- PMax UK: CPA £7,50 (24-mal günstiger).
- UK-Effizienz: 43 Conversions pro £1k gegenüber 29 in den USA.
Search-Performance
- Search USA: 8,43 % CTR, aber nur 4 Conversions.
- Markenbekanntheitslücke im US-Markt.
Geräte-Analyse
- 65 % mobile Sessions, 43 % der Käufe am Desktop.
- Reibungsverluste im mobilen Checkout.
Funnel-Analyse
- /autodesk/autocad: 346 Sessions, 49 s Engagement, 388 Events.
- Katalogseiten: 504 Sessions, 8 s Engagement, 44 Events.
- Warenkorb-Quote: 1,7 % (größtes Leck noch vor dem „In den Warenkorb"-Klick).
Vier Szenarien, eine klare Entscheidung
1. Baseline
2. USA pausieren, UK verstärken
3. Umschichtung + 20 % CRO
4. Neue EU-Marke
Die Zahlen hinter der Entscheidung
Meine Empfehlung
Ich empfahl, sämtliche USA-Kampagnen zu pausieren und das freigewordene Budget vollständig nach UK umzuschichten, kombiniert mit Conversion-Rate-Optimierung auf der bestehenden Seite. Für die Expansion: ein deutschsprachiger Onlineshop für industrielle EU-Märkte, mit AutoCAD als Ankerprodukt. Das Unternehmen startete zunächst über den türkischen Markt als schnelleren ersten Schritt; die Expansion in den deutschsprachigen EU-Raum folgt als nächste Phase.
Was dieses Projekt bestätigt hat
- Erst testen, dann skalieren.
- Daten brauchen Kontext, nicht nur Dashboards.
- Simulationen führen die Strategie, wenn echte Tests zu teuer sind.
- Lokalisierung und Markenbekanntheit wiegen ebenso schwer wie Gebotsstrategien.